Biografie

Pierre-Alexis Touzeau wurde 1992 geboren und ist ein verheißungsvoller Dirigent der heutigen neuen Generation. Preisträger des London Classical Soloists International Conducting Competition, engagiert dieser Multiinstrumentalist sich für eine facettenreiche Anschauung der Musik. Er hat Orchesterleitung an der Schola Cantorum de Paris (Frankreich) sowie am Conservatoire Royal de Mons (Belgien) mit Adrian McDonnell und Daniel Gazon gelernt.

Nach der Philosophie von Sergiu Celibidache, Musik ist für ihn ein Fest. Er begeistert sich für das großes Repertoire (Beethoven, Schubert, Brahms, …) sowie für die Komponisten des XX. Jahrhunderts. Seine Vorliebe für Geschichte und Nature führt ihn am meisten zum romantischen Repertoire. Außerdem betrachtet er das Schaffen als wesentlich: für ihn ist die Bühne ein Raum, der intensiven Kollaborationen gewidmet ist. Deshalb ist er von Solisten und Komponisten geschätzt.

2014 gründete er das Ensemble Les Déconcertants und ist seitdem der Musikdirektor. Dieses Orchester wurde von Anfang an von Kritikern für seine Exzellenz und seinen Zusammenhalt gelobt. 2019 wird Pierre-Alexis Touzeau zum Musikdirektor des Orchestre Hexagone ernannt, das die bekanntesten jungen Talente Frankreichs zusammenbringt. Es führt regelmäßig Bestellungen aus, sei es für Weltpremieren (zum Beispiel Klavierkonzert The T von Jean-Pierre Armanet) oder für Aufführungen in berühmten Konzerthallen (Théâtre des Champs-Élysées, mit Kiewer Nationalballett).

Pierre-Alexis Touzeau dirigierte auch internationale Ensembles wie das Orchestre Royal de Chambre de Wallonie (Belgien), das Orchestre Régional de Cannes Provence-Alpes-Côte d’Azur (Frankreich) oder das Filarmonica de StatTârgu-Mureş (Rumänien). Außerdem war er Musikdirektor vom Europäischen Kammerorchester La Divine Proportion (Frankreich) und dem Chor der Kathedrale von Angers (Frankreich).

‚ Mit Gelassenheit und Inspiration destilliert Pierre-Alexis Touzeau eine klare Lesart, einen flexiblen und präzisen Handgriff und die Begeisterung seines Orchesters von Anfang bis Ende. Zusammen liefern sie eine perfekte Vision, eine reine Geschichte mit einem langen Atemzug und intensiven Emotionen. Glänzend. ‚

Marc Phalippou, 27. Juni 2019

‚ Das Orchesterdirigieren ist vorbildlich und eifrig, die Geste des Dirigenten ist präzis und klar. Man braucht nur ihm mit ein wenig Aufmerksamkeit ansehen, um die Musik aufzuhellen. Ein regelmäßiger Schlag mit der rechten Hand, Nuancen, Texturen und Phrasen mit der linken Hand. Jeder Einsatz wurde mit Präzision gegeben. ‚

Anthony Ndika, 29. Juni 2019